Hundepfeife: Jetzt aber richtig mit ACME 211.5

Vor einigen Woche hatten wir folgende Situation: Angie und Schwesterchen Alma toben über die Wiese und schlendern gemeinsam immer weiter weg von uns. Wir zückten unsere Hundepfeife (natürlich wurde diese vorher konditioniert), ein langer Pfiff ertönt und keiner reagiert. Angie schaute verwirrt zu den Menschen rüber, nur Alma fühle sich dann doch irgendwie angesprochen und rannte auf uns zu. Was war passiert? Wieso reagierte Angie nicht auf dem Pfiff?

Ganz einfach: Wir hatten eine dieser verstellbaren Hundepfeifen, wo das Gewinde locker geworden ist und sich deshalb die Tonfrequenz verstellt hat. Nach der Erkenntnis war ich echt sauer, dass wir uns dieses Billigding gekauft hatten und besorgte umgehend was ordentliches: Zwei Hundepfeifen 211.5 von ACME. 🙂

Hundepfeife 211.5 von ACME

Hundepfeife 211.5 von ACME

Wir begannen auch gleich mit dem Training in der Wohnung und Angie kam nach ein paar Pfiffe bereits wieder freudestrahlend angerannt. Heute haben wir das erste Mal die Pfeife bei wenig Ablenkung im Freien benutzt und sie funktionierte auch super gut.

Vorteil der ACME Hundepfeifen

Die Hundepfeifen 211.5 von ACME sind mega toll. Das Handling und die Benutzung ist wesentlich einfacher und komfortabler. Der Pfiff klingt klar, egal ob man leicht oder stark in die Pfeife pustet. Bei unserer alten Pfeife klang der Ton je nach Blasintensität anders – das war wirklich nervig, denn merke dir mal, wie sehr du bei der Konditionierung in die Pfeife gepustet hast. 😉

Vorteilhaft von ACME Hundepfeifen ist übrigens auch, dass man im Falle eines Neukaufes immer den selben Ton hat. Natürlich muss auch man darauf achten, das selbe Modell zu nehmen. 😉

Mein Fazit: Wir hätten uns von Anfang an den Aufwand mit der verstellbaren Pfeife sparen können und uns gleich eine Richtige zulegen sollen.

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2 Antworten

  1. Bea sagt:

    Hallo!

    Die Konditionierung auf die Pfeife steht bei uns auch noch auf dem Plan! Wie habt ihr das ganze Konditionieren angefangen? Pfiff=Leckerlie bzw. Belohnung oder habt ihr nur beim Herankommen von Angie gepfiffen und dann belohnt? Habt ihr zuerst zu Hause und dann draußen geübt oder sofort nur draußen (denn drinnen braucht man die Pfeife ja wohl kaum)?

    Bin gespannt auf eure Antworten!
    Ich finde euren Blog jedenfalls ganz toll und stöbere gerne auch in älteren Einträgen nach Interessantem.

    Viele Grüße,
    Bea mit Labradorhündin Zooey

    • Olli sagt:

      Naja mit einer Hundepfeife kann man viel konditionieren. Möchtest du z.B. später mal Dummysuche richtig machen ist es gut, wenn man sich vorher genau überlegt welche Pfeifzeichen man gibt.
      Unser Rückruf besteht aus 2 Komponenten – wird auch der Doppelte Rückruf genannt. Es gibt ein Signal zur Umorientierung (bei uns ein langer Pfiff) und ein sogenanntes Ankersignal (kurze Pfiffe die beim auf uns zu kommen immer kürzere Abstände zueinander haben und immer schneller werden).
      Das Umorientierungssignal wird gegeben in Situationen wo der Hund definitiv sich zu uns umorientieren kann oder uns anschaut – danach gibts ein Click und dann entweder ne Futterbelohnung oder Spiel oder Umweltbelohnungen. Erst kleiner Abstand, dann großer Abstand.
      Das Ankersignal wird z.B. gegeben, wenn der Hund auf uns zu gerannt kommt (wieder klein anfangen) und wenn er da ist gibt es wieder eine entsprechende Belohnung. Beide Signale könne, wie vielleicht schon zu entnehmen ist, getrennt voneinander geübt werden.
      Wir haben zuerst drinnen geübt – vorzugsweise, bevor es Futter gab und Futter als Belohnung genommen 😉 Aber das haben wir nur soweit gemacht, bis Angie geschnallt hatte was der Ton bedeutet.
      Wichtig ist zumindest, dass der Rückruf sorgfältig aufgebaut wird.
      Kannst mal hier rein schauen http://www.dogforum.de/der-doppelte-ruckruf-t126830.html – da dürfte das besser erklärt sein.